[VjAKK] e.V.–kurz & knapp

Der [VjAKK] e.V. – kurz und knapp

Die Pressefreiheit scheint so eingeschränkt, wie lange nicht mehr, Journalisten, die über Krisen im In- und Ausland berichten, begeben sich direkt und indirekt in immer größere Gefahr.

Die wichtigsten Vorkehrungen für den gefährlichen Beruf der Kriegs – und Krisenjournalisten sind eine gute Vernetzung, Hintergrundwissen und die nötigen Sicherheitsvorkehrungen.

Der [VjAKK] e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Journalisten bei diesen Vorbereitungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das stetig wachsende Netzwerk umfasst Regionen vom Balkan bis in den Nahen Osten und bringt Journalisten aus unterschiedlichen Ländern schnell und unkompliziert zueinander. Zudem publiziert der Verein regelmäßig von Podiumsdiskussionen und Erfahrungsberichten, um für Berufseinsteiger, wie auch für erfahrene Mitarbeiter stetig die Möglichkeit zu geben, sich weiterzubilden.

Ein besonders wichtiger Aspekt für den Verein ist die Frage nach der Sicherheit für Journalisten. Durch Kooperationen mit etwaigen Organisationen schafft der Verein eine fundierte Bündelung an Fachwissen, die theoretische und praktische Tipps für den Umgang mit Gefahrensituationen geben soll. Die Schwerpunkte des Vereins lassen sich in der Regel auch gut kombinieren. Der Besuch in bei dem ukrainischen TV-Journalisten Maksim Voloboev, der nach einer Demonstration in Kiew schwer verletzt wurde, verband beispielsweise zwei Anliegen des Vereins: zum einen wurde direkt aus einem Krisengebiet über die Situation der Journalisten berichtet, zum anderen und in Folge eines nachhaltigen Austausches mit Voloboev konnte dieser auch für das Netzwerk gewonnen werden.

Maksim Voloboev ist nur ein Beispiel – und doch belegt er treffend die vereinsinterne Devise, Medienschaffende, national wie international, so gut es geht zu unterstützen und ihren Geschichten eine möglichst große Aufmerksamkeit zuzusichern. Im Sinne des kulturellen Austausches, des Bildungsauftrages und einer sicheren Berufsausübung für Journalisten.